Dienstagvormittag wurde im Linzer Stadtteil Kleinmünchen-Auwiesen – nach der Gutenbergstraße 5 in Wels – ein zweiter Standort des Borchashvili Askö Combat Center offiziell eröffnet. Neben Olympia-Bronzemedaillengewinner Shamil Borchashvili und seinem älteren Bruder und Coach Kimran waren auch Sport-Landesrat Markus Achleitner und das Unternehmer-Ehepaar Karin und Johann Brandstetter von der J.Brandstetter Bauträger Beteiligungen GmbH mit von der Partie. Mehr als 150 Mitglieder haben sich am neuen Standort in den letzten drei Wochen bei den ersten Schnuppertrainings schon eingeschrieben. „Am Hauptstandort in Wels sind es mehr als 450 Aktive- d.h. wir haben – zusammen gerechnet – innerhalb von 18 Monaten seit der Gründung des Klubs bereits mehr als 600 Mitglieder generiert. Ich glaube, das spricht für sich. Auwiesen ist ein Viertel, in dem überwiegend Personen mit Immigrationshintergrund leben, auch Tausende Tschetschenen. Wir wollen den Jugendlichen eine sportliche Perspektive bieten“, betonte Shamil Borchashvili. „Unser Konzept kommt bestens an. Es hat sich herumgesprochen, dass der Klub in Wels gut funktioniert.“
Das Motto für den zweiten Standort war schnell gefunden. „Auwiesen ist olympisch – soll heißen: Wir wollen potenzielle Olympia-Teilnehmer:innen ausbilden. Wenn Wachid und ich es zu den Olympischen Spielen geschafft haben, warum dann nicht auch unsere Schüler:innen.“
In der 1. Judo-Männer-Bundesliga rangiert das Borchashvili Askö Combat Center aktuell – nach vier Runden – auf dem vierten Platz. Das würde für die Teilnahme am Final-Four in Gmunden im November reichen. Noch gilt es drei weitere Runden zu absolvieren.