30. August 2026

Nächste Chance: Budapest

Die Enttäuschung über das verlorene Bronze-Finale in Lausanne währte nur kurz. Dann überwog bei Elena Dengg, Junioren-Weltmeisterin 2024, die Freude über die gezeigte Leistung: „Ich glaube, ich kann sehr zufrieden sein. Ich habe gute Kämpfe und gute Würfe gezeigt, noch dazu mit verschiedenen Techniken. Es war ein guter Tag für mich – die 360 Weltranglisten-Punkte kann ich gut gebrauchen, der fünfte Rang ist meine erste Platzierung bei einem Grand-Slam-Turnier. Das ist eine wichtige Erfahrung, gibt mir natürlich Auftrieb.“

Auch im Finale um Bronze, gegen die Olympia- und WM-Dritte Patricia Sampaio, fünf Jahre älter als Elena, versuchte die Pongauerin ihr Heil im Angriff. „Ich habe gut gekämpft, war aber nach meinem zweiten Shido eine Spur zu hastig, habe es mit der Brechstange versucht. Das hat sie sehr routiniert ausgenützt und mich mit Seoi-otoshi geworfen.“

Vor dem Saisonhöhepunkt Weltmeisterschaft in Baku (4. – 11.10.) steht noch ein weiterer Start, beim Grand-Slam in Budapest (11. – 13.09.), an. „Vielleicht klappt’s ja schon in Budapest mit einer Grand-Slam-Medaille. Ich weiß jedenfalls, dass der eingeschlagene Weg stimmt. Ich bin auf Kurs!“


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