Der Österreichische Judoverband hielt Samstag im Olympiazentrum Linz die ordentliche Generalversammlung inklusive Länderkonferenz und Dan-Träger-Bundesversammlung ab. Von Athlet:innen-Seite waren Aktivensprecherin Michaela Polleres und ÖJV-Vorstandsmitglied bzw. ÖOC-Athletenkommisions-Vorsitzende Magdalena Krssakova anwesend.
Zum zweiten Mal in Folge schreibt Judo Austria positive Zahlen. Dennoch bleibt Vorsicht geboten, die angekündigten Kürzungen der bundesweiten Sportförderungen werden mit Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch das ÖJV-Budget der nächsten Jahre beeinflussen.
Beschlossen wurde der neue Judocard-Jahrestarif mit 38 Euro. Es ist die erste Erhöhung seit sieben Jahren. Die Anzahl der Judocard-Benefits wird laufend erhöht (beispielsweise judotv.com-Rabatte). Darüberhinaus wird es für die Vereine und Landesverbände eine signifikante Vereinfachung der Abwicklung von KYU-Prüfungen geben. Die Judocard-Erlöse gehen zu gleichen Teilen an den Österreichischen Judoverband und die Landesverbände.
Die Vereinswertung 2025 ging einmal mehr an UJZ Mühlviertel (mit 453 Judocards) vor Judozentrum Innsbruck (385) und Judohaie Baden (290). Die Wertung der Landesverbände entschied Wien (2.687) vor OÖ (2.592) und Niederösterreich (1.897) für sich.
Weitere Themen, die in Linz besprochen wurden (Auswahl):
- Die 1. Runde der Frauen-Bundesliga am 24. Mai wird in Straßwalchen ausgetragen. Der Austragungsort der 2. Runde im Herbst wird noch ermittelt.
- Der erste Judo-Austria-Ersthelfer-Kurs wird im Juni stattfinden – genauer Termin wird in Kürze kommuniziert.
- Der Österreichische Judoverband wird sich an der vom Sport- und Unterrichtsministerium geförderten „Täglichen Bewegungs-Einheit“ beteiligen, die interne Koordination übernimmt Generalsekretärin Corina Korner, im Juni wird es eine Informationsveranstaltung für Vereine geben.