Die schriftliche Beurteilung und Turnier-Zusammenfassung der Europäischen Judo Union hätte besser kaum sein können, das Feedback der 34 teilnehmenden Nationen ohnehin nicht. Die Zahlenspiele rund um die 5. Ausgabe des Junior-Europacups in Graz sprechen eine deutliche Sprache. „Graz war die Nummer eins unter allen Junioren-Europacups aller Zeiten – Danke, Graz!“, schwärmte Judo-Austria-Präsident Martin Poiger. „Wir sind stolz auf unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer und auf den Zusammenhalt der rot-weiß-roten Judo-Familie. Es waren tolle zwei Wettkampftage – großen Dank an alle“, gab sich Generalsekretärin Corina Korner mehr als zufrieden. „Wir haben abgeliefert und wie!“
Die wichtigsten Zahlen und Fakten zum größten Junioren-Europacup aller Zeiten:
- Der bisherige Unter-21-Europacup-Teilnehmerrekord datierte aus dem Jahre 2008 aus Berlin und lag bei 612 Starter:innen. Die neue Zahl, von Graz 2026, liegt nun bei 617 Judoka aus 34 Nationen.
- In 14 Gewichtsklassen wurden insgesamt 775 Kämpfe ausgetragen.
- Alles in allem wurden 1.291 Wertungen (nach Würfen, Aktionen im Bodenkampf) verzeichnet und 1.062 Strafen ausgesprochen. Die Wettkämpfe dauerten – beide Tage zusammengerechnet – 20:30 Stunden (Samstag: 08:30 – 19:15, Sonntag: 08:30 – 18:15).
- Der längste Kampf des Turniers war erst nach 13:07 Minuten zu Ende.
- Gastgeber Österreich belegte im Medaillenspiegel mit 2 Goldmedaillen (Leonie Bayr/-70, Marlene Schinwald/-57) den guten vierten Rang – u.a. vor Italien, Slowenien, Georgien, Deutschland und den Niederlanden. Auf den ersten drei Plätzen landeten: 1. BRA (4-2-2), 2. FRA (3-2-4), 3. AZE (2-0-3). Nach mittlerweile fünf Graz-Auflagen hält Österreich damit bei insgesamt vier Einzelsiegen, vier- von fünfmal kam man unter die Top-10.









