ÖJV-Sportdirektor Markus Moser darf sich über einen Karrieresprung freuen. Der 36-jährige Wiener, gelernter Sportwissenschafter, seit 2014 bei Judo Austria, seit 2017 in der Position des Sportdirektors und dieser Zeit für knapp 80 Medaillen auf internationaler Ebene verantwortlich, folgt Olympiasieger Christoph Sieber ab 1. September als Leiter Sport nach.
„Auch wenn wir ihn im Verband nur ungern ziehen lassen, überwiegt doch die Freude darüber, dass sein umfassendes Know-how nun dem gesamten olympischen Sport in Österreich zur Verfügung steht. Aus unserer Zusammenarbeit in den letzten knapp 13 Jahre weiß ich nur zu gut, dass er für diese Aufgabe die absolute Idealbesetzung ist“, bekräftigt Judo-Austria-Präsident und ÖOC-Vorstand Martin Poiger. „Markus war mit Judo Austria vor allem deshalb so erfolgreich, weil er neben seinem hervorragenden Fachwissen auch über außerordentliche menschliche Qualitäten verfügt. Wie er einerseits mit klaren Fakten und andererseits mit Einfühlungsvermögen und Diplomatie die unterschiedlichsten Interessen im Leistungssport zusammengeführt bzw. ausgeglichen hat, war außergewöhnlich!“
Das Interesse für den ÖOC-Job war groß: Insgesamt 184 Bewerbungen (national wie international) gingen bei Odgers Österreich ein – der mehrstufige Auswahlprozess wurde vom dreifachen Olympia-Teilnehmer (im Fechten) Michael Ludwig begleitet. ÖOC-Generalsekretär Florian Gosch: „Markus Moser hat uns mit seinen Ideen, Ansätzen und Vorstellungen in allen Phasen überzeugt.“ Präsident Horst Nussbaumer versichert: „Markus ist ein ausgewiesener Top-Experte, der den heimischen und internationalen Sport bestens kennt.“
„Mein Ziel ist es, das gesamte Know-how und die Ressourcen des ÖOC so zu bündeln, dass unsere Athlet:innen die bestmöglichen Voraussetzungen für ihre olympische Vorbereitung vorfinden“, meint Markus Moser. „Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe!“