25. Juni 2026

Der Vorhang fällt

Nach 15 Jahren, 85 internationalen Turnieren, einem Olympia-Start, 8 EM- und 6-WM-Teilnahmen gibt Magdalena Krssakova (-70/JC Sirvan/W) bei den European Open in Prag (CZE/27./28.06.) ihren Abschied von der internationalen Bühne und zwar an jenem Ort, wo sie am 20. November 2020 mit dem Vize-Europameistertitel ihren größten Erfolg gefeiert hatte. Auf dem Weg ins Finale schlug die Wienerin damals u.a. Rio-Olympiasiegerin Tina Trstenjak (SLO) und die WM-Dritte Martyna Trajdos (GER).

„Es ist der richtige Zeitpunkt für mich – ich freue mich auf neue Herausforderungen. Ich hab‘ im Alter von acht Jahren mit dem Judo begonnen. Seither war ich aktiv… In Prag werde ich ein letztes Mal – begleitet von Trainer Amjad Karimyan – auf die Matte gehen. Es wird sicher emotional“, meint die 32-Jährige.

Die diplomierte Sportmanagerin absolviert aktuell ein Fernstudium der Sportwissenschaften – sie ist ÖJV-Vorstandsmitglied und Vorsitzende der Athlet:innenkommission im Österreichischen Olympischen Comité. Ab 1. September wird die Wienerin ins neu etablierte ÖJV-Trainerentwicklungsprogramm – mit Stützpunkt Linz – einsteigen.

„Magda war eine Muster-Athletin, wie du sie dir – als Trainer – nur wünschen kannst. Sie hat immer alles gegeben, musste zuletzt zwei Knie-Operationen verkraften. Nebenbei hat sie auch schon eine komplette universitäre Ausbildung absolviert – das sagt alles. Schön, dass Magda jetzt ihre Trainerlaufbahn beginnt. Wir freuen uns auf sie“, betont ÖJV-Headcoach Yvonne Snir-Bönisch. Magdalena Krssakova: „Im Sommer mach‘ ich noch ein bisschen Urlaub, dann beginnt für mich eine neue Zeitrechnung.“

© GEPA Pictures/Mathias Mandl


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