Marlene Schinwald (-57/JU Raika Flachgau/S) kann’s nach ihrem Premieren-Erfolg beim Heimturnier in Graz Ende Mai auch beim Junioren-Europacup in Berlin – mit 459 Judoka aus 38 Nationen – nicht zu schlagen und feierte ihren zweiten internationalen Erfolg in Serie. Die 19-jährige Salzburgerin setzte sich im Finale gegen die Weltranglisten-Vierte Varvara Kuchar (LTU) mit Yuko durch – gegen Kuchar hatte Schinwald Ende März im Finale von Poznan (POL) noch eine Niederlage hinnehmen müssen.
Auf dem Weg ins Finale um Gold bezwang Marlene Schinwald die Ungarin Noemi Varadi, Luna Semoud (GER) und Gil Perry (ISR) ebenfalls jeweils mit einer Yuko-Wertung. Sprich: Das ÖJV-Talent war diesmal besonders effektiv – vier Yuko-Wertungen genügten für Gold. „Marlene war sehr souverän, musste eigentlich nie um ihren Erfolg bangen. Damit wird sie bei der Junioren-EM in Podgorica im September mit großer Wahrscheinlichkeit unter den Top-3 gesetzt sein“, meinte Junioren-Nationaltrainer Michael Winkler.
Marlenes Klubkollegin Helena Rottenhofer (-63) wurde Siebente und erbrachte damit auch das EM-Limit.
