Man braucht Ludwig „Lupo“ Paischer in Judokreisen eigentlich nicht groß vorstellen, auch wenn sein Karriereende bereits zehn Jahre zurückliegt. Der frühere Superleichtgewichtler war zweimal Europameister, gewann zwei WM-Medaillen und eroberte 2008 in Peking Olympia-Silber. „Lupo“ feierte in der allgemeinen Klasse insgesamt sechs Turniersiege, 2009 gewann er das Grand-Slam-Turnier von Rio de Janeiro. Seit Ende seiner Judokarriere 2016 ist der nunmehr 44-jährige Salzburger in Tokio als Sportmanager tätig.
Wie schon beim Heim-Grand-Prix in Linz angekündigt, hat sich Paischer bereit erklärt, Judo Austria als externer Berater zur Verfügung zu stehen. Donnerstagvormittag stattete der Flachgauer dem Nationalteam samt Nationaltrainern einen ersten Besuch ab. „Lupo“ will sein umfangreiches Know-how als ehemaliger Top-Athlet und aktueller Top-Manager Coaches wie Judoka zur Verfügung stellen.
„Lupo kann uns strategisch in vielerlei Hinsicht weiterhelfen und er weiß, worauf es ankommt. Seine Expertise ist international gefragt“, meinen ÖJV-Präsident Martin Poiger und Sportdirektor Markus Moser. „Ich persönlich freue mich sehr auf den regelmäßigen Austausch mit Lupo und bin überzeugt, dass auch unsere Top-Sportler:innen von seinem Know-how nur profitieren können“, betont Headcoach Yvonne Snir-Bönisch.
Das Feedback vom ersten Besuch des Olympia-Medaillengewinners hätte besser nicht sein können.
