2. Mai 2026

Im Kreis der Top-Nationen

Es war ein guter Tag für Judo Austria, dieser zweite Wettkampftag beim Grand-Slam in Duschanbe (TJK): Michaela Polleres (-70/JC Sparkasse Wimpassing/NÖ/3) und Bernd Fasching (-81/Galaxy Judo Tigers/W/2) gewannen jeweils Silber, für die 28-jährige Niederösterreicherin war es die erste Grand-Slam-Podiumsplatzierung nach der mehr als einjährigen Wettkampfpause, für den 22-jährigen Wiener die langersehnte erste Grand-Slam-Medaille. Polleres musste sich im Finale um Gold Aleksandra Kowalewska (POL/5) geschlagen geben, Fasching unterlag dem top-gesetzten Titelverteidiger und Lokalmatador Somon Makhmadbekov (TJK). Lubjana Piovesana (-63/LZ Hohenems/V/3) gewann das Finale um Bronze gegen Nina Simic (CRO/4). Nach zwei von drei Wettkampftagen rangiert Österreich im Medaillenspiegel mit 2 x Silber und 1 x Bronze auf dem sechsten Rang. Den Ton gibt Gastgeber Tadschikistan mit 3 x Gold und 1 x Bronze an.

„Wir hatten heute vier gesetzte Judoka am Start und wollten mindestens drei Medaillen. Das ist uns gelungen. Dabei wäre am Ende sogar noch mehr möglich gewesen, aber die positiven Aspekte überwiegen“, zog ÖJV-Headcoach Yvonne Snir-Bönisch Bilanz. „Michaela hatte eine lange Wettkampfpause, Lubjana war seit Jänner verletzt. Für beide kommt diese Medaille vor Beginn der Olympia-Qualifikation genau zur rechten Zeit. Die Silberne von Bernd, trotz Krämpfen im Finale, ist besonders hervorzuheben – es ist seine erste auf Grand-Slam-Niveau. Eine, die er sich mehr als verdient hat. Er hat heute wirklich bravourös gekämpft.“


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