30. Oktober 2026

Kein Auftakt nach Maß

Sie wehrten sich mit allen Kräften in Summe 18:50 Minuten lang, am Ende freilich erfolglos. Judo Austria musste am Eröffnungstag der U23-Europameisterschaft in Neapel (ITA/30./31.10.) vier Auftaktniederlagen hinnehmen. Alle ÖJV-Starter:innen blieben unplatziert. Helena Rottenhofer (-63/JU Raika Flachgau/S) musste sich Jelena Nisavic (SRB) nach 3:57 Minuten mit Ippon geschlagen geben. Mansur Abubakarov (-60/Judo Grappling Graz/ST) unterlag dem Armenier Vahe Aghasyan nach Ende der regulären Kampfzeit (04:00) mit zwei Yuko-Wertungen. Carina Klaus-Sternwieser (-52/Askö Reichraming/OÖ) und Firas Ben Saad (-73/LZ Multikraft Wels/OÖ) unterlagen Alessandra Rocco (ITA) bzw. Aron Gabor (HUN) jeweils im Golden-Score mit drei Shidos.

Bleibt die Hoffnung auf Samstag – da sind mit Lisa Tretnjak (-70/SU Raiffeisenbank Leibnitz/ST), Issa Naschcho (-90/LZ Multikraft Wels/OÖ/als Nr. 2 gesetzt) und Ronald Pröll (-100/UJZ Mühlviertel/OÖ) noch drei ÖJV-Judoka im Einsatz.

Mit dem Salzburger Referee Andreas Bernhofer war Österreich Freitagnachmittag im Finalblock dann doch noch vertreten. Der Uni-Professor leitete das Gold-Finale im Superleichtgewicht (-48 kg) zwischen Laura Bogdan (ROU) und Lotte Vandevoort (BEL). Die 20-jährige Rumänin benötigte ganze 29 Sekunden, um mit Ippon ihren zweiten EM-Titel in diesem Jahr (nach Newaza-EM-Gold) zu holen.


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