3. Mai 2026

Training im Eis

ÖJV-Vizepräsidentin und 4-fache Olympia-Teilnehmerin Sabrina Filzmoser ist eine von 492 Alpinist:innen aus 55 Nationen, die ein nepalesisches Frühlings-Gipfel-Permit für den Mount Everest, mit 8.848,86 m der höchste Berg der Welt, erworben haben. Knapp 500 Personen tummeln sich dieser Tage im Basislager auf 5.364 m. Die illustre Gesellschaft mussten wegen eines gefährlichen Eisblocks gut eine Woche lang auf die Öffnung der Gipfelroute warten. Sabrina Filzmoser, die mit dem Rad (aus 50 m Seehöhe, vom tiefsten Punkt Nepals) anreiste, nutzte die Verzögerung für eine PR-Aktion der besonderen Art. Die 45-jährige Oberösterreicherin lud sechs Schülerinnen und zwei Lehrer der Sir Edmund Hillary School ins Basislager zum gemeinsamen Judotraining. Für die Jugendlichen, zwischen 13 und 16 Jahre alt, bedeutete das einen dreitägigen Fußmarsch. „Sie waren unglaublich aufgeregt, aber haben das Abenteuer – beim höchsten Judotraining der Welt dabei sein zu können – richtig genossen. Auch wenn wir bei sehr kaltnassen Bedingungen nicht zu lange trainieren konnten“, freute sich Sabrina Filzmoser.

Die nächsten Tage ist der Gipfelsturm – ohne künstlichen Sauerstoff – geplant. Mit künstlichem Sauerstoff war Filzmoser schon am Dach der Welt. „Das erste Ziel habe ich mit der Judo-PR-Aktion aber schon erreicht.“


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