„Ich habe die Sekunden gezählt, war völlig am Ende. Aber es hat gereicht“, keuchte Bronzemedaillengewinnerin Lubjana Piovesana nach dem gelungenen Olympia-Qualifikations-Start in der Mongolei. Die 29-Jährige, Olympia-, WM- und EM-Fünfte, über…
… ihre zweite Bronzemedaille in Folge: „Das sagt viel aus – der Kurs stimmt. Ich fühle mich top, die zwei Bronzemedaillen bringen Selbstvertrauen – das tut mir gut. Besonders stolz macht mich der Sieg gegen die Weltranglisten-Erste Lkhagvatogoo. Der Tag hätte besser kaum laufen können. Ich hab‘ nur einmal kurz den Überblick verloren…“
… die Semifinal-Niederlage gegen Joanne Van Lieshout: „Im persönlichen Head-to-Head steht’s jetzt 2:2. Joanne hat mich am Boden überrascht, ich habe im ersten Moment gar nicht mitgekriegt, dass ich schon im Osae-komi-waza (Festhaltetechnik, Anmerkung d. Red.) bin. Es war ein unglücklicher Moment.“
… den Finalkampf um Bronze: „Ich wollte das Duell mit Sara-Joy Bauer vorzeitig beenden. Der Festhalter hat richtig viel Kraft gekostet. Jetzt bin ich komplett außer Atem, aber glücklich. Der dritte Rang bedeutet mir viel. In dieser Tonart kann’s weitergehen.“
… Neuerungen im (Trainings-) Umfeld: „Ich habe mit Michael Sohm einen neuen Athletiktrainer, der mich richtig pusht. Und ich trainiere – wenn ich nicht am Bundesstützpunkt in Linz, sondern in Vorarlberg bin – auch regelmäßig in der Schweiz bzw. in München, um stärkere Trainingspartnerinnen zu haben. Das macht sich bezahlt! Wie gesagt, im Moment läuft alles sehr gut!“