Vor der Sommerpause hat Abonnemeister Sportcenter Galaxy Judo Tigers am Samstag in der Südstadt noch einen vermeintlich heißen Auftritt – und zwar gegen Dauerrivalen UJZ Mühlviertel. Klubboss Thomas Haasmann über…
… sinkende Zuschauerzahlen: „Beim Heimsieg gegen Wels habe ich im Vorfeld wirklich die Werbetrommel gerührt, im Super-Leichtgewicht hatten wir zweimal die Neuauflauge des Paris-Grand-Slam-Finales Khalmatov gegen Aghayev, Judo auf höchstem Niveau, und trotzdem waren gerade mal 100 Leute in der Halle. Das tut mir im Herzen weh!“
… fehlende Aufreger: „Wenn ich mir andere Kampfsportarten anschaue, dann habe ich das Gefühl – wir sind im Judo zu brav, wir trauen uns zu wenig, setzen nur auf Tradition. Ich glaube wir müssen mutiger werden. Was spricht dagegen, auch ein bissl Haut zu zeigen. Den Einmarsch interessanter zu gestalten, um nur ein Beispiel zu nennen. Ich würde mich freuen, wenn auch solche Dinge offen diskutiert werden.“
…. Frauen-Bundesliga: „Auch wenn’s mir nicht alle glauben: Ich bin kein Gegner der Frauen-Bundesliga: Wir waren mit Galaxy schon mal Zweiter. Und ja, Galaxy hat aktuell zwei starke weibliche Talente, die geben im Training richtig Gas. Das taugt mir. Aber im Augenblick kann ich mir nicht vorstellen, dass wir 2027 eine komplette Damen-Mannschaft in der Bundesliga zusammenbringen, unter Umständen eine Wettkampfgemeinschaft. MIt anderen Worten: Meine jungen Burschen wie die Borchashvilli-Geschwister und Bernd Fasching, brauchen meine ganze Aufmerksamkeit. Die haben das Zeug, sich für die Olympischen Spiele in Los Angeles zu qualifizieren.“